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Doppeldiagnose

 

Rund 33 % der Menschen mit Alkoholkrankheit und 50 % der Menschen mit   Drogenabhängigkeit weisen zu ihrer stoffgebundenen Abhängigkeit zusätzliche

psychiatrische Diagnosen auf.

(siehe auch: http://www.bag-wohnungslosenhilfe.de/tagungen/weimar/Seilkopf_Doppeldiagnosen.pdf)

 

Sucht und psychische Erkrankung, was tun bei Doppeldiagnose?

- Depression und Sucht

- Schizophrenie und Sucht

- Psychose und Sucht

- Borderline Persönlichkeitsstörung und Sucht

- Bipolare Störung (manisch-depressiv) und Sucht

- Geschlechtsidentitätsstörung und Sucht

- Ticstörung (Tourette Syndrom) und Sucht

- Posttraumatisches Belastungssyndrom und Sucht

- ADHS bei Erwachsene und Sucht

- Angststörung und Sucht

 

Zwischen den beiden Krankheitspaaren gibt es vielfältige wechselseitige Beziehungen. Zum einen gehen der Alkoholabhängigkeit mitunter psychische Störungen voraus: Psychisch Kranke nehmen Alkohol und Drogen als „Selbstmedikation“ in der Absicht, persönliches Leiden zu lindern. Nach empirischen Studien beträgt die Häufigkeit behandlungsbedürftiger psychischer Erkrankungen in der Normalbevölkerung 10 Prozent, bei alkoholabhängigen Menschen 40 Prozent und bei drogenabhängigen Menschen 65 Prozent.

 

Depressionen gehören zu den am häufigsten verbreiteten psychischen Störungen, die zusammen mit Sucht auftreten. Depressionen gehen dabei entweder der Suchterkrankung voraus oder entwickeln sich häufig in deren Verlauf. Der Konsum von Suchtmitteln (Alkohol, Drogen, Medikamente) verringert kurzfristig depressive Beschwerden wie Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Grübeln, Schlafstörungen, Gewichtsschwankungen, Rückzug, Lebensüberdruss und bringt dadurch positive Erwartungen an das Suchtmittel hervor. Langfristig entsteht durch diesen  fehlgeleiteten Bewältigungsversuch jedoch ein Teufelskreis, bei dem sich Depression und Sucht gegenseitig verstärken: Suchtmittel werden konsumiert, um depressive Symptome zu reduzieren, und das Suchtverhalten verschlimmert die Depression.

Doppeldiagnose bedeutet Doppelbelastung

 

Suchterkrankungen und psychische Störungen werden auch heute noch meist von Betroffenen und ihren Angehörigen verschwiegen. Obwohl sie keine Seltenheit, sondern „Volkskrankheiten“ sind, ist allgemein nur wenig Wissen über Symptome, Hilfen und Behandlungsmöglichkeiten verbreitet. So ist es auch nicht ungewöhnlich, dass Menschen, die sowohl alkoholabhängig als auch psychisch krank sind, während der stationären und auch ambulanten Erstbehandlungen nicht auf Alkohol getestet werden, sondern sogar während der Behandlungszeit die Gelegenheit haben, den Alkohol weiterhin zu konsumieren, der ihre Erkrankung womöglich ausgelöst oder zumindest verschlimmert hat.

 

Dies ist ein Umstand, der zu großer Frustration und Hilflosigkeit bei den Angehörigen führt, weil sie als Laien kein Verständnis für die fachliche Debatte haben, in der es darum geht, was zuerst da war: die Henne oder das Ei. Für sie geht es primär darum, dass ihren Angehörigen geholfen wird, und zwar durch eine ausreichende Behandlung und Nachsorge beider Erkrankungen.

Wo bekomme ich Hilfe?

1. Internet (z.B. bei T-Alk )

Hier kann sich jeder unverbindlich und anonym erste Informationen einholen, denn auch einige          T-Alker sind von Doppeldiagnosen betroffen.

 

2. Hausarzt

Einige wenige Hausärzte haben sich mit dem Thema „Sucht und Psychose“ schon befasst. Leider sind es nach unseren Erfahrungen noch immer viel zu  wenige. Bei den Hausärzten bekommt man die Überweisung zu den Fachärzten, wie Neurologen und Psychiater.

Ein Versuch ist es wert. Vielleicht sind Sie hier schon genau richtig

 

3. Suchtberatung

Die Mitarbeiter der Suchtberatung vermitteln auch den Kontakt zum sozialpsychiatrischen Dienst.

 

4. Sozialpsychiatrischer Dienst

Die Mitarbeiter vermitteln auch den Kontakt zur Suchtberatung. Der Dienst gehört zum Gesundheitsamt - telefonischen Kontakt finden Sie unter der jeweiligen Stadtverwaltung.

 

5. Selbsthilfegruppen

Hier treffen Sie auf Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und machen. Wir wissen, dass der Gesprächsaustausch untereinander durch NICHTS zu ersetzen ist.

 
 
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