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Was kann ich tun, wenn ich alkoholkrank bin?

Alkoholismus ist eine Krankheit. Das ist längst wissenschaftlich bewiesen, das ist vom Staat anerkannt, das wissen auch viele und kaum jemand zweifelt das mehr ernsthaft an.

Es bleibt die Frage: Wenn das so viele wissen, warum gehen dann so viele, die daran leiden, mit dieser Krankheit so völlig anders um als mit jeder anderen Krankheit?

Stellen wir uns einen typischen Alkoholiker vor. Er merkt irgendwann, dass er anders trinkt als andere. Er spürt, dass mit seinem Trinkverhalten etwas nicht stimmt. Er ahnt, dass er abhängig sein könnte. Er fürchtet sich vor dem Wort „Alkoholiker“, aber dennoch weiß er tief in seinem Innersten schon lange, dass er an dieser Krankheit leidet.

Was ist seine typische Reaktion? Die typische Reaktion ist, dass er beschließt etwas an seinem Trinkverhalten zu ändern. „Ich trinke weniger!“ nimmt er sich vor. „Ich trinke nur noch an einem Tag in der Woche“ oder „Ich trinke höchstens noch zwei Bier am Tag“ oder „Ich trinke nur noch bei bestimmten Anlässen Alkohol“ oder, oder, oder....

In der Regel versagen diese Versuche. Sie mögen eine Zeitlang gut gehen. Einen Monat vielleicht oder auch drei Monate oder ein halbes Jahr. Es ist allerdings oft nur eine Frage der Zeit, wann der Alkoholiker wieder in seinen gewohnten Trink-Rhythmus verfällt.

„Ich werde es schaffen“, sagt er sich. „Ich habe bisher alles in meinem Leben geschafft. Dann werde ich das auch schaffen! Es kann doch nicht so schwierig sein mein Trinkverhalten zu ändern!“

Es folgt vielleicht ein neuer Versuch, der vermutlich genauso erfolglos endet.

Eine typische Idee, die dem Betroffenen dann kommt, ist die, es einfach gar nicht genug gewollt zu haben. Getreu dem Motto: „Wenn ich es wirklich wollte, könnte ich jederzeit mit dem Trinken aufhören. Ich habe es nur noch nicht fest genug gewollt!“

Und wieder folgt ein neuer Versuch, der wieder endet wie alle Versuche zuvor.

Warum ist das so? Warum kann ein Alkoholiker nicht mit dem Trinken aufhören, nur allein aufgrund seines festen Willens und seiner noch so guten und ernstgemeinten Absichten?

Die Antwort liegt so nah und dennoch ist sie so schwer zu erkennen: Weil Alkoholismus eine Krankheit ist. Krankheiten kann man nicht mit seinem Willen bekämpfen. Krankheiten bedürfen ärztlicher Behandlung.

Mit jeder Erkältung sucht man einen Arzt auf. Mit jedem Schmerz begibt man sich in Behandlung. Wie selbstverständlich macht man das, denn warum auch sollte man an einer Krankheit leiden, wenn die Wissenschaft längst Methoden entwickelt hat um diese Symptome zu lindern?

Genauso wenig wie man einen Hustenreiz durch pure Willenskraft unterdrücken kann und genauso wenig wie man sich einen Schmerz wegdenken kann, kann der Alkoholiker sein Verlangen nach Alkohol dauerhaft unterdrücken.

Es gibt inzwischen sehr viele erstklassige Kliniken oder Therapie-Einrichtungen, die Alkoholkranken wirkliche Hilfe bieten können. Kliniken, die zudem ganz anders sind als sie sich der Normalbürger klischeehaft vorstellt. Es sind keine gefängnisähnlichen Einrichtungen, die ihre Patienten als unmündige Bürger behandeln. Es sind moderne Kliniken, die nach dem neuesten Stand der Wissenschaft arbeiten und die ihre Patienten (auf Wunsch auch unter Einbeziehung ihrer Angehörigen) individuell behandeln, betreuen und beraten.

Diese Kliniken bieten zudem sehr häufig völlig unverbindliche Erstgespräche an, in denen sich Betroffene informieren können ohne auch nur irgendeine Verpflichtung einzugehen.

Alkoholismus ist eine Krankheit und man sollte, wenn man an einer Krankheit leidet, diese mit professioneller Hilfe versuchen zu stoppen. Dies umso mehr, da es heute so viele hervorragende Möglichkeiten zur Behandlung gibt. All diese wissenschaftlichen Erkenntnisse ungenutzt zu lassen und es selbst besser wissen zu wollen, kann im schlimmsten Falle tödlich enden.

Ein Großteil der heute zufrieden trocken lebenden Alkoholkranken haben stattdessen eine der folgenden Möglichkeiten in Anspruch genommen:

  • Einen Arzt des Vertrauens aufzusuchen
  • Sich in einer Suchtberatungsstelle beraten zu lassen
  • Eine der zahlreichen Selbsthilfegruppen zu besuchen
  • T-Alk zu kontaktieren

All diese Stellen unterliegen der Schweigepflicht!!! Überall dort bekommt man erfolgversprechende Wege aufgezeigt.

 

Sollten Sie noch Fragen oder weiteren Informationsbedarf haben, sind wir jederzeit gerne für Sie da. Schreiben Sie an: info@t-alk.net

Wir versuchen innerhalb von 24 Stunden zu antworten!

 
 
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